Die Wanderausstellung will insbesondere Jugendliche gegen antisemitische Verhaltens-weisen sensibilisieren. Sie geht auf ihre Sehgewohnheiten ein, Smartphone-Videos mit Statements von Schülern sind Teil der Wanderausstellung, wie auch eine immer wieder zu ergänzende Website: „angst-vor-hass.de”.

Hier soll die Sicht der Betroffenen zur Geltung kommen: Tafel 1 und 2 geben Titelei und eine Einbettung in den gesellschaftlichen Zusammenhang wider. Drei Zeitzeugen berich-ten von ihren Erfahrungen eines Lebens in Deutschland und auch ihre Einschätzung der heutigen Lage: Herbert Rubinstein, langjähriger Geschäftsführer des Landesverbandes der jüdischen Gemeinde von Nordrhein, Inge Auerbacher, als Emigrantin aus New York und Josef Königsberg, der von Polen nach Deutschland ausgewandert war. Drei jüngere Personen bringen ihre Perspektiven ein: Leonid Goldberg, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Wuppertal, Margarte Traub, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Bonn und Uri R. Kaufmann. Leiter der Alten Synagoge Essen.

Auf Tafel 11 bis 13 werden Fakten des Alltags nachgeliefert.

Auf Tafeln 14 bis 16 geben Schüler Statements gegen Antisemitismus und Rassismus ab.

Tafel 17 enthält eine kurze Zusammenfassung Tafel 18 findet sich eine Äußerung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und das Impressum.

Auf der Website sind die Interviews mit den Zeitzeugen und Schülern abzurufen.

Die Ausstellung wurde konzipiert von Ulrich Püschmann, Freischaffender Fotograf, Es-sen, Uri Kaufmann, Leiter Alte Synagoge Essen und Hidir Celik, Leiter evangelische Mig-rations- und Flüchtlingsarbeit, Bonn. Die Ausstellung wurde von der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW, Frau Sabi-ne Leutheusser-Schnarrenberger, unterstützt.

Die Roll-Ups können von April 2020 über das Sekretariat der Alten Synagoge Essen, Tel.: 0201 88 45 218 (montags bis donnerstags 7.00 bis 15.30 Uhr, freitags 7.00 Uhr bis 12.30 Uhr) gebucht werden. Postadresse: Alte Synagoge Essen. Edmund-Körner-Platz 1, D-45127 Essen. Es wird keine Leihgebühr erhoben. Transport und Versicherung gehen zu Lasten des Entleihers.

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